DAILY NOTES

  • WIRECARD – Die Mitarbeiter von Wirecard wollen Betriebsräte gründen.
    Die weltweit etwa 5800 Mitarbeiter/innen des Konzerns, mit seiner komplizierten Struktur, sorgen sich um ihre Arbeitsplätze und wollen Betriebsräte gründen.
    Die Gewerkschaft Verdi forderte die Geschäftsführungen dreier Wirecard-Tochterfirmen auf, ihre Belegschaften zu entsprechenden Wahlversammlungen einzuladen.
    Dabei geht es um die Wirecard Bank und die zwei Softwarefirmen Wirecard Service Technologies und Wirecard Acceptance Technologies, die zusammen einige hundert Menschen beschäftigen.
    Die Betriebsräte könnten dann im Fall etwaiger Betriebsschließungen in Verhandlungen mit den Unternehmensleitungen Sozialpläne aushandeln. Bei der Muttergesellschaft Wirecard AG ist bislang keine Betriebsratswahl geplant.
    Man hofft auf Nachahmung, sagte dazu Tina Scholze, die für Wirecard zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretärin.
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DAILY NOTES

  • SIEMENS AG – entgegen Analysten-Prognosen mit sehr gutem operativen Ergebnis.
    In den Kerngeschäften hat der Konzern trotz coronabedingt rückläufiger Umsätze dank eines Bewertungseffekts mehr verdient und die Erwartung der Analysten damit deutlich übertroffen.
    Der bereinigte operative Gewinn (EBITA) im dritten Quartal von 1,79 Milliarden Euro, ist eine Steigerung von 8 Prozent zum Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Rückgang auf 1,17 Milliarden Euro gerechnet.
    Die Umsatzrendite im industriellen Geschäft kletterte um 230 Basispunkte auf 14,3 Prozent. Dazu trug ein positiver Bewertungseffekt bei Digital Industries von 211 Millionen Euro bei, der die Marge um 170 Basispunkte anhob.
  • US-MÄRKTE – Die Hoffnung auf ein weiteres US-Hilfspaket treibt die Märkte an.
  • LUFTHANSA – wie nicht anders zu erwarten, mit Milliardenverlust. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht mehr auszuschließen.
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