Zukunftsvisionen der Daimler AG.

So sieht die Daimler AG den wahrscheinlichsten Fall:
In zehn Jahren sollten wir 20 Prozent unserer Fahrzeuge mit Elektroantrieb anbieten können, aber auch die Sportwagen unserer Tuningtochter AMG, allerdings mit sehr effizienten Verbrennungsmotoren.

Gasturbinen-Auftrag für Siemens.

Die Siemens AG liefert in den Sudan fünf Gasturbinen für Kraftwerksblöcke. Ein entsprechender Vertrag wurde nach Angaben von Siemens in Berlin unterschrieben. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Die Inbetriebnahme der Kraftwerksblöcke ist für Ende 2017 geplant.

Die Deutsche Börse will im Gaming-Markt mitmischen.

Eine neue Spielebranche-Handelsplattform (Switex: Gemeinschaftsunternehmen Börse AG mit Minderheitsbeteiligung an Technologiefirma Naga aus Hamburg) der Deutschen Börse AG soll die weltweit erste sichere und unabhängige Plattform für virtuelle Computerspiele-Gegenstände werden. Switex soll es ermöglichen, virtuelle Spielergebnisse zu Geld zu machen. Das Marktvolumen beträgt mehr als 46 Milliarden US-Dollar mit wachsender Tendenz.

Bundesregierung will deutsche Unternehmen vor Übernahmen schützen.

Eine Initiative zum Investitionsschutz mit einer besseren Überprüfung, ob bei einer ausländischen Übernahme deutscher Firmen wirtschaftspolitische Interessen Deutschlands verletzt werden könnten, wurde von der Bundesregierung gegründet. Eine hierfür erforderliche Gesetzesänderung soll bis Januar 2017 in den parlamentarischen Entscheidungsprozess eingebracht werden. Die Initiative ist eine Reaktion auf den Kauf deutscher Hightechunternehmen durch chinesische Investoren.

Für die meisten Banken in Deutschland ist das derzeitige Zinstief das kleinere Problem.

Nach Einschätzung der Bundesbank können die meisten deutschen Banken den Niedrigzins noch verkraften. Im Finanzstabilitätsbericht 2016  warnte die Notenbank jedoch vor Risiken, wenn die Zinsen wieder steigen sollten, zudem leide die Branche in Deutschland unter einer nachhaltigen Ertragsschwäche. Die Institute müssten nicht nur ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen, sondern auch über Fusionen, eine Ausdünnung des Filialnetzes und weitere Einsparungen nachdenken.

Apple will in USA produzieren.

Der Apple-Konzern denkt darüber nach, einen Teil der Produktion des iPhones in die Vereinigten Staaten zu verlegen. Apple hat laut japanischer Nachrichtenagentur Nikkei  die beiden Produzenten des Smartphones, die taiwanischen Firmen Foxconn Technology und Pegatron, im Juni dieses Jahres gebeten, eine Produktion von iPhones in den Vereinigten Staaten zu prüfen.

Mehr Arbeitsplätze durch Elektromobilität.

Laut Daimler-Vorstand Ola Källenius soll es künftig zu einer Erhöhung der Arbeitsplätze durch Elektromobilität bei Daimler kommen. Grundsätzlich habe noch jede industrielle Revolution zu mehr Beschäftigung geführt. Es sei aber noch zu früh, eine exakte Vorhersage zu treffen. Mittelfristig müssen konventionelle Motoren und Elektroantriebe parallen entwickelt und gefertigt werden, was ohnehin einen höheren Personalaufwand nötig mache.

US-Umweltbehörde EPA prüft Audi-Software.

Die US-Umweltbehörde EPA vermutet eine illegale Software-Funktion in Modellen der VW-Tochter Audi. Laut Bild führe auch das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Rahmen einer Sonderprüfung bei zahlreichen Audi-Modellen eigene Messungen durch, dabei gehe es vor allem um den Ausstoß des schädlichen Klimagases CO2.