WIRECARD-Insolvenzverfahren eröffnet – 730 Mitarbeiter vor Kündigung

  • Zwei Monate nach dem Insolvenzantrag von Wirecard hat das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren über den Zahlungsabwickler eröffnet, so die Mitteilung von Insolvenzverwalter Michael Jaffe.
    Jetzt werde 730 Mitarbeitern und dem Vorstand gekündigt.
    Die Verfügungsgewalt über das Vermögen der Wirecard AG und sechs deutscher Wirecard-Gesellschaften gingen auf den Insolvenzverwalter über, und sie müssten Löhne und Gehälter nun wieder selbst erwirtschaften und bezahlen, erklärte Jaffe.
    Unter der vorläufigen Insolvenzverwaltung sei es gelungen, das laufende Geschäft zu stabilisieren und die Basis für eine weitere Fortführung zu schaffen.
    Um eine Fortführung zu ermöglichen und die Option für eine Verwertung des Kerngeschäfts zu erhalten, seien tiefgreifende Einschnitte dringend erforderlich, z. B. würden Miet- und Leasingverträge gekündigt.
  • IFO-Geschäftsklima – Deutscher Konjunktureinbruch weniger drastisch als gedacht.
    Die Aussichten für die deutsche Konjunktur werden nach dem drastischen Einbruch in der Corona-Krise zunehmend besser.
    Das Ifo-Geschäftsklima stieg gegenüber Juli um 2,2 Punkte auf 92,6 Zähler, der vierte Anstieg in Folge.
    Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet, diesen allerdings nur auf ca. 92,1 Punkte prognostiziert.
    Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.

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