HONGKONG – Das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit verursacht Verunsicherung
WIRECARD – Einsicht der EY-Prüfberichte für Gläubiger und Aktionäre

  • HONGKONG – Das Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit in Hongkong verursacht bei den großen Internetkonzernen Verunsicherung und sie gehen auf Distanz zu den Strafverfolgern in Chinas Sonderverwaltungsregion.
    Die populäre internationale Videoplattform TikTok kündigte an, sich ganz vom Hongkonger Markt zurückzuziehen.
    Die zensierte und in der kommunistischen Volksrepublik verfügbare chinesische Plattform-Version Douyin werde aber weiter betrieben.
    Internetkonzerne und Plattformen wie Facebook, WhatsApp, Google, Twitter, Telegram, Zoom und Linkedin kündigten an, mögliche Anfragen Hongkonger Behörden nach Daten von Nutzern vorerst nicht zu beantworten.
    Facebook will vorher Menschenrechtsexperten zu den Auswirkungen des neuen Gesetzes konsultieren. Die Videoplattform Zoom will die Lage prüfen, einschließlich Vorgaben der US-Regierung.
    Wenn die Unternehmen nicht kooperieren, könnten ihre Dienste in Hongkong wie auch heute schon in der Volksrepublik geblockt werden.
  • WIRECARD – Einsicht der EY-Prüfberichte für Gläubiger und Aktionäre.
    Die Möglichkeit besteht unter bestimmten Voraussetzungen und das könnte im Fall Wirecard große Bedeutung haben, so Wirtschaftsprofessor Kai-Uwe Marten von der Universität Ulm.
    Alle, die Forderungen haben, in bestimmten Fällen aber auch Aktionäre,könnten dann Einsicht in die Prüfungsberichte der vergangenen drei Jahre beantragen, sobald das Insolvenzverfahren eröffnet ist.

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