ENERGY GOES BLOCKCHAIN: Forschungsbündnis testet Blockchain für die Energiewirtschaft

Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) will gemeinsam mit 21 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft die Blockchain-Technologie für die Energiebranche testen.
Dabei soll ein sogenannter Machine Identity Ledger entwickelt werden, ein digitales Register, das Anlagen eindeutig identifizieren und damit die Systemsicherheit verbessern kann.
An dem Projekt sind neben dem Versorger EnBW, dem Netzbetreiber 50Hertz und diversen Blockchain-Startups auch der DAX-Konzern SAP und T-Systems beteiligt.
Ein Identitätsregister, das auf dezentral operierenden Kommunikationstechnologien erprobt wird, ist besonders aufgrund der stark verteilten Anlagenstruktur hilfreich, so Digitalisierungs-Teamleiter Philipp Richard.
Es könne einen großen Erkenntnisgewinn für den Aufbau einer digital gestützten Marktkommunikation bieten. Die Technologie soll auch die rasch zunehmenden Schnittstellen im Energiesystem verbinden und kosteneffizient koordinieren.
Für das Pilotprojekt sollen auch Smart Meter Gateways, also intelligente Messsysteme, eingebunden werden. Diese will die Bundesregierung derzeit flächendeckend im Energiesystem nutzen.

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