Positives Wachstumssignal in der Bezahldienstleister-Branche

Der Bezahldienstleister Adyen, Wirecard-Konkurrent, hat seinen Nettogewinn im zweiten Halbjahr 2019 um 34 Prozent auf 11,5 Millionen Euro gesteigert.
Der Grund sind höhere Einnahmen und ein gestiegenes Volumen von abgewickelten Transaktionen. Bei Zahlungen wurden 135 Milliarden Euro abgewickelt, das ist ein Plus von 52 Prozent.

Die Erwartungen der Analysten wurden praktisch um 41 Prozent übertroffen.

Defintiv ist das für Wirecard ein positves Signal, es unterstreicht die Wachstumsstärke der Branche.
Das mittelfristige Wachstum sollte bei 25 bis 35 Prozent liegen.

Börsenprofi oder Angsthase mit schwachen Nerven?

Immer wieder gibt es globale Ereignisse (aktuell Coronavirus), die zu einem Sinkflug an den Börsen führen und immer wieder gibt es die beiden Pole – Panik und business as usual.

In solchen Zeiten wimmelt es von Verschwörungstheoretikern und Schlagzeilenakrobaten – man könnte auch sagen einer Mischung aus Wichtigtuern und Schwachköpfen – bestenfalls als Amusement  betrachten, nicht ernst nehmen und nicht beeinflussen lassen!

Was bedeutet nun business as usual in solchen Zeitabschnitten:

Verkaufen? – Ein ganz ausdrückliche NEIN, wenn überhaupt hätte man Gewinnmitnahmen während der Hausse-Phase (Bullenmarkt) machen sollen.

Shortpositionen setzen? – Ja, nur wer die Risiken kennt und damit umgehen kann.

Zukaufen? – Ein ganz ausdrückliche JA, Baisse (Bärenmarkt) immer gut um auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Positives Vorab-Statement von Wirecard-Chef Markus Braun zum Ergebnis der Untersuchung durch KPMG

Ca. Ende März sollen die Prüfer von KPMG ihren offiziellen Bericht zu den Vorwürfen der angeblichen Bilanzfälschung vorlegen.

Hätte KPMG etwas gefunden, wäre dies sofort meldepflichtig gewesen, so Markus Braun.
Die Vorwürfe seien Teil des Geschäftsmodells der Short Seller- Industrie, also der Hedgefonds, die auf den Absturz von Aktien wetten.

Als Lehre aus den Vorwürfen werde Wirecard künftig transparenter kommunizieren und die Zahl der Compliance-Stellen von 250 auf rund 350 weltweit erhöhen.